Guten Tag!

Am Hans Otto Theater in Potsdam laufen seit Mitte Oktober die szenischen Arbeiten an Die Weihnachtsgans Auguste von Friedrich Wolf in einer Stückfassung von Andreas Rehschuh. In der Regie von Ekat Cordes spiele ich den Opa Theo. Die Premiere wird Anfang Dezember im Großen Haus stattfinden.

Im Anschluß daran wird am Brandenburger Theater in Brandenburg (Havel) gemeinsam mit den Brandenburger Symphonikern die Wiederaufnahme von Dinner for one - wie alles begann von Volker Heymann erarbeitet. In der Gemeinschaftsregie von Constanze Henning und Benjamin Kernen spiele ich dann den vom Mißverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit schwer geschüttelten Herrn Schlenk. Die Vorstellungen werden thematisch passend am Ende des Jahres im Großen Haus über die Bühne gehen.

Bei Nemu Records ist das Hörbuch Die Unbeugsame mit dem Briefwechsel zwischen Olga Benario und Luiz Carlos Prestes sowie der Gestapo-Akte des Vorgangs Benario erschienen. Im BR war es das Hörbuch der Woche. Hier gibt es einen Beitrag des WDR zu hören und hier eine Sendung des SR. Die Bühnen-Premiere der Lesung fand im NS-Dokumentationszentrum in München statt. Im kommenden Frühjahr wollen wir in Kooperation mit dem Goethe Institut eine kleine Lesereise nach Israel machen und das Projekt dort unter anderem in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv vorstellen. Weitere Termine sind in Vorbereitung.

Auf der Website des Deutschlandfunk Kultur sind derzeit noch einige Folgen der Echtzeit-Serie Mein Kind hat Deine Läuse nach dem Buch von Isabel Völker zu hören, in der ich ein paar Rollen gesprochen habe.

In der deutschen Synchronfassung der TV-Serie Wenn die Deiche brechen, die kürzlich in der ARD zu sehen war, habe ich den Anil Akahjee gesprochen, der von Ruurt de Maesschalk gespielt wurde.

An der Opéra de Lyon hat Axel Ranisch Rigoletto von Guiseppe Verdi in Szene gesetzt. Nach der Generalprobe wurden alle Vorstellungen wegen der Pandemie abgesagt. Sie werden in dieser Spielzeit nachgeholt und etwas später sehr wahrscheinlich auch an der Bayerischen Staatsoper in München gezeigt. Für diese Inszenierung wurde in Berlin ein sechzig Minuten langer Spielfilm gedreht, der Bestandteil der Vorstellungen ist und in dem ich den Christian gespielt habe. Auch bei diesem Film hat Axel Ranisch Regie geführt.

Über jegliches Interesse an meinen Arbeiten freue ich mich jederzeit.

In diesem Sinne - bis demnächst!

Martin Molitor